Archiv für Oktober, 2011

Zweite Runde Bezirksklasse

Montag 24. Oktober 2011 von Michael Lohn

Die dritte Mann­schaft musste sich auch im zwei­ten Sai­son­spiel in der Bezirks­klasse Rhein-Ahr-Mosel beim SC Polch knapp mit 3,5:4,5 geschla­gen geben. Zwar ging das Ket­ti­ger Team zunächst früh in Füh­rung, nach­dem Michael Lohn an Brett 7 nach einer Stunde Spiel­zeit sei­nem Geg­ner die Dame weg­sti­bitzte und die­ser danach sofort auf­gab – post­wen­dend musste aber auch Michael Fröh­lich an Brett 8 in hoff­nungs­lo­ser Stel­lung die Segel strei­chen. Unent­schie­den mit offe­nem Aus­gang stand der Kampf wei­ter­hin nach drei Stun­den, nach­dem die bei­den Senio­ren im Team ihre Par­tien been­det hat­ten: Otto Rausch musste sich an Brett 6 geschla­gen geben, Alois Kohl gewann an Brett 5. Und das war ein Ein­stand nach Maß ins­be­son­dere für Alois Kohl, der somit nach 50 Jah­ren (!) Spiel­pause erfolg­reich sein Come­back in dem Ket­ti­ger Team fei­ern konnte!

Die Mann­schaft geriet danach aber auf die Ver­lie­rer­straße: Nach drei­ein­halb Stun­den Spiel­zeit konnte Chris­tina Marx an Brett 4 trotz lan­ger Gegen­wehr ihre schwie­rige Stel­lung nicht mehr hal­ten. Kurz dar­auf musste auch Tho­mas Hönig an Brett 2 auf­ge­ben, nach­dem er in einer tak­ti­schen Par­tie mit bei­der­sei­ti­gen Chan­cen einen Ein­schlag sei­nes Geg­ners über­se­hen hatte. Zwi­schen­stand somit 2:4 gegen das Ket­ti­ger Team. Ger­hard Kel­ler am Spit­zen­brett konnte nach vier Stun­den noch auf 3:4 ver­kür­zen, indem er in offe­nen Turm– und Damen­li­nien sei­nen Geg­ner matt­setzte. Die letzte Par­tie von Hel­mut Höfer an Brett 3 schien dage­gen tot Remis: In völ­lig aus­ge­gli­che­ner Stel­lung mit je drei Leicht­fi­gu­ren auf bei­den Sei­ten mach­ten ins­be­son­dere die ver­ket­te­ten Bau­ern­rei­hen eine Durch­bruch unmög­lich. Über eine Stunde hat Hel­mut Höfer für die Mann­schaft noch wei­ter gekämpft, musste sich aber nach ins­ge­samt fünf Stun­den Spiel­zeit schließ­lich den­noch ins Remis fügen.

Einen Dop­pel­er­folg zum Auf­takt gab es für die Ket­ti­ger Ü60-Spieler in der neu eta­blier­ten Rheinland-Senioren-Mannschaftsmeisterschaft. Das kom­bi­nierte Team „Rhein-Eifel“ aus Ket­ti­ger, Nicke­ni­cher und Schach­freun­den des SV Mendig-Mayen konnte sich am ers­ten Spiel­tag zunächst 2,5:1,5 gegen den SC Bad Neuenahr-Ahrweiler durch­set­zen und gewann anschlie­ßend auch die Nachmittags-Runde gegen den TC Graf­schaft. Erfolg­reich waren die Ket­ti­ger Harald Meh­lem, Alois Kohl und Otto Rausch; das Team belegt nach den Auf­takt­run­den einen Spit­zen­platz in der Tabelle.

geschrie­ben von Tho­mas Hönig

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Pleiten, Pech und Pannen am zweiten Spieltag

Dienstag 18. Oktober 2011 von Michael Lohn

Nach dem eher freund­schaft­li­chen Mann­schafts­re­mis der ers­ten gegen die zweite Mann­schaft in der ers­ten Runde wurde es nun am zwei­ten Spiel­tag in der 2. Rheinland-Pfalz-Liga Ernst: Ket­tig I musste beim Vorjahres-Vizemeister in Siers­hahn antre­ten und lie­ferte den Gast­ge­bern einen dra­ma­ti­schen Kampf, der am Ende völ­lig ver­un­glückt mit 3,5:4,5 ver­lo­ren ging. Neben den Sie­gen von Dr. Bernd Mül­ler und George Bru­ziks steu­er­ten Carlo Gru­nert, Hans-Wilhelm Fink und Valeri Kar­naoukh mit ihren Remis jeweils einen hal­ben Punkt zum Gesamt­er­geb­nis bei. Aber auch an den rest­li­chen drei Bret­tern von Michael Rei­fen­rö­ther, Die­ter Hil­le­s­heim, und Uli Christof­fel sah es lange Zeit gut – und somit nach einem kla­ren Ket­ti­ger Mann­schafts­er­folg aus. Bis das Unglück sei­nen Lauf nahm: Michael Rei­fen­rö­ther hatte seine Par­tie stän­dig unter Kon­trolle; in haus­ho­her Gewinn­stel­lung aber eine ein­zige Kon­ter­mög­lich­keit sei­nes Geg­ners über­se­hen – ein ein­zi­ger Zug kann töd­lich sein im Schach! Die­ter Hil­le­s­heim hatte in klar bes­se­rer Stel­lung schon ein Remis­an­ge­bot sei­nes Geg­ners abge­lehnt – auf der Suche nach dem bes­ten Gewinn­weg aber seine Zeit ver­ges­sen und plötz­lich nur noch Sekun­den auf der Uhr, so dass Feh­ler kaum ver­meid­lich waren. Und Uli Christof­fel hatte in Remis­stel­lung eine tak­ti­sche Mög­lich­keit sei­nes Geg­ners über­se­hen: Statt des greif­ba­ren Sie­ges stand so am Ende eine knappe Nie­der­lage für das Ket­ti­ger Team.

11-10-16-01

Nur unwe­sent­lich bes­ser erging es der zwei­ten Mann­schaft im Heim­spiel gegen die Zweite des SV Koblenz. Eine frühe Nie­der­lage, nach­dem Bernd Schmor­leiz in bes­se­rer Stel­lung zwei­zü­gig eine Figur ein­ge­stellt hat, konn­ten nach drei Stun­den Spiel­zeit Jür­gen Rausch und Tho­mas Hönig mit ihren Sie­gen an den Bret­tern 5 und 8 wett­ma­chen. Elmar Zim­mer steu­erte nach 4 Stun­den ein Remis bei: Zwi­schen­stand nach der ers­ten Zeit­kon­trolle somit 2,5:1,5 für Ket­tig. Und auch in den noch lau­fen­den vier Par­tien sah es gut aus: Rüdi­ger Matri­ciani und Uwe Rei­chert hat­ten beide klare Gewinn­stel­lun­gen, Kars­ten Loof am Spit­zen­brett immer ein siche­res Remis. Nur Wal­de­mar Schmidt musste sich über lange Zeit gegen eine Nie­der­lage stem­men – nach 5,5 Stun­den Spiel­zeit letzt­lich doch erfolg­los. Und nach­dem Rüdi­ger Matri­ciani und Uwe Rei­chert beide nicht die rich­ti­gen Gewinn­wege fan­den und sich schwe­ren Her­zens ins Remis fügen muss­ten, lag es am Ende an Kars­ten Loof, nach sechs Stun­den Spiel­zeit mit einem Remis zumin­dest das 4:4 für die Mann­schaft zu retten.

Bes­ser machte es alleine die vierte Mann­schaft, die am zwei­ten Spiel­tag in der A-Klasse bei den Nach­barn in Urmitz mit 3:2 erfolg­reich blieb. Den Mann­schafts­er­folg sicher­ten Michael Fröh­lich und Rolf Boet­ti­ger mit je einem Sieg, sowie Man­fred Sor­ger und Eric Wei­ler mit ihren Remis. Mit 3:1 Mann­schafts– und 5,5 Brett­punk­ten hal­ten die Ket­ti­ger Auf­stei­ger einen obe­ren Platz in der Tabelle.

geschrie­ben von Tho­mas Hönig

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Einladung zur Clubmeisterschaft 2011/2012

Montag 3. Oktober 2011 von Michael Lohn

Die Club­meis­ter­schaft 2011/2012 für Ver­eins­mit­glie­der beginnt am 14. Okto­ber um 20:00 Uhr.

Wie immer spie­len wir diese in 7 Run­den Schwei­zer­sys­tem aus, die Spiel­abende sind übli­cher­weise jeweils der erste Frei­tag im Monat – bis auf wenige Aus­nah­men. Die Ter­mine fin­det ihr auch in unse­rem Ver­an­stal­tungs­ka­len­der.

Vor­an­mel­dun­gen sind immer will­kom­men; aller­spä­tes­tens ist die Anmel­dung aber wie üblich noch bis zum Beginn der 1. Runde am 14. Okto­ber bis 20.00 Uhr möglich.

Für diese Sai­son gilt erst­mals eine ver­kürzte Bedenk­zeit­re­ge­lung.
40 Züge in je 90 Minu­ten bis zur ers­ten Zeit­kon­trolle, danach 30 Minu­ten zusätz­lich je Spie­ler für den Rest der Partie.

Ich bitte alle Teil­neh­mer, die o.g. Spiel­ter­mine zu beach­ten und ein­zu­hal­ten und bei aus­nahms­wei­ser Ver­hin­de­rung an einem Spiel­ter­min nach Mög­lich­keit die Runde vorzuspielen!

Ein­la­dung (PDF)

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