Archiv für April, 2013

Einladung zur Blütenwanderung auf dem Streuobstwiesenweg

Dienstag 9. April 2013 von Michael Lohn

Am Sams­tag, 13. April um 11.00 Uhr laden der Schach­club Ket­tig und die Natur­Freunde Ket­tig alle Bür­ge­rin­nen und Bür­ger herz­lich zur Wan­de­rung auf dem Streu­obst­wie­sen­weg zwi­schen Ket­tig, Kär­lich und Bas­sen­heim ein.

Aus­gangs­punkt und Abschluss ist die Ket­ti­ger Grill­hütte. Bei hof­fent­lich schö­nem Wet­ter eine will­kom­mene Abwechs­lung den sehr schö­nen 9 km lan­gen Pre­mi­um­wan­der­weg „Streu­obst­wie­sen­weg” zu erle­ben. Ent­spre­chende Klei­dung und Ver­pfle­gung sind sel­ber mitbringen.

Anmel­dun­gen bitte bei Elmar Zim­mer 02637 5612 oder Oli­ver Hart­mann 02637 8914 oder naturfreunde-kettig@gmx.de.

Der Schach­club und die Natur­Freunde freuen sich auf eine schöne Wan­de­rung durch die Blü­ten­bracht der Obst­bäume, Wäl­der und Wie­sen, der Ton­grube Kär­lich, meh­rere tolle Aus­sichts­punkte mit Blick aufs Neu­wie­der Becken und vie­les mehr.

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Rheinlandmeisterschaft 2013

Dienstag 9. April 2013 von Michael Lohn

Tra­di­tio­nell wer­den die Schach-Rheinlandmeisterschaften an den bei­den Wochen­en­den vor Ostern aus­ge­rich­tet. In die­sem Jahr war die Edel­stein­stadt Idar-Oberstein über 5 Tage Aus­tra­gungs­ort der Meis­ter­schaf­ten. Lei­der waren nur zwei Ket­ti­ger Schach­freunde mit von der Par­tie: Michael Rei­fen­rö­ther kämpfte erneut im A-Meisterturnier um die Krone des Rhein­land­meis­ters, im offe­nen Haupt­tur­nier war wie­der Chris­tina Marx am Start. Michael Rei­fen­rö­ther war dies­mal im Kampf um die Meis­ter­schaft ohne Chance – dafür spielte er ein­fach zu „fried­lich.” Mit sechs unent­schie­de­nen Par­tien wurde er „Remis­kö­nig” im A-Turnier, erst in der letz­ten Runde musste er sich dem neuen Rhein­land­meis­ter Alex­an­der Mel­ni­kov vom VfR-SC Koblenz geschla­gen geben. Mit sei­nem sechs­ten Abschluss­platz unter 8 Teil­neh­mern im A-Turnier kann er wohl nicht ganz zufrie­den sein – in dem star­ken Feld war aber dies­mal ein­fach nicht mehr drin.

Michael Reifenröther

Chris­tina Marx, schon zwei­fa­che Rhein­land­meis­te­rin in den Jah­ren 2005 und 2007, hatte im offe­nen Haupt­tur­nier unter 28 Teilnehmer/innen einen Traum­start. Mit drei Sie­gen und einem Remis lag sie nach der Halb­zeit nicht nur in der Damen­wer­tung vorn, son­dern führte ins­ge­samt das Haupt­tur­nier an. Danach aber wurde wohl ihre Ner­vo­si­tät zu groß: in den ver­blei­ben­den Run­den wollte ihr gar nichts mehr gelin­gen, alle drei Par­tien musste sie abge­ben. Mit drei­ein­halb Punk­ten aus sie­ben Par­tien wurde sie vor 6 Jah­ren Rhein­land­meis­te­rin – dies­mal blieb Chris­tina Marx immer­hin noch der dritte Platz.

Christina Marx am Spitzenbrett des Hauptturniers in Runde 4 gegen Ernst Burg

Ein wei­te­rer „Teil­neh­mer” des SC Ket­tig an der Rhein­land­meis­ter­schaft soll ein­mal nicht unter­schla­gen wer­den: Von der Spiel­stärke her gese­hen gehört Tho­mas Hönig sicher nicht zur ers­ten Wahl – seit 14 Jah­ren Tur­nier­lei­ter im Schach­ver­band Rhein­land, lei­tete er aber auch die Meis­ter­schaft in Idar-Oberstein über 5 Tage objek­tiv, umsich­tig und gleich respekt­voll allen Schach­freun­den gegen­über – Pro­test­fälle waren wie immer Fehlanzeige.

Tho­mas Hönig, Tur­nier­lei­ter SC 1924 Kettig

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Schlussrunde für die 2. Mannschaft

Dienstag 9. April 2013 von Michael Lohn

Am 8. Spiel­tag der 2. Rheinland-Pfalz-Liga musste sich die Ket­ti­ger erste Mann­schaft beim Tabel­len­drit­ten VfR-SC Koblenz mit 3:5 geschla­gen geben. Für Ket­tig gewan­nen Pile Mas­lar und Ersatz­mann Ingo Schal­ler, Remis spiel­ten Michael Rei­fen­rö­ther und Jür­gen Rausch. Die Ket­ti­ger Mann­schaft bleibt damit auf dem 9., dem vor­letz­ten Tabel­len­platz hän­gen – und erst in der Schluss­runde am 14. April, an dem auch die höhe­ren Spiel­klas­sen ihren letz­ten Saison-Spieltag haben wird sich ent­schei­den, ob die Ket­ti­ger Mann­schaft damit die Klasse hal­ten kann oder nicht.

Die zweite Mann­schaft hat ihre Schluss­runde in der Rhein­land­liga bereits hin­ter sich: In einer hoch­dra­ma­ti­schen Final­be­geg­nung gegen Schluss­licht SC Rema­gen II hat sich die Ket­ti­ger Zweite Mann­schaft vor­aus­sicht­lich den Klas­sen­er­halt gesi­chert. Die Geg­ner aus Rema­gen hät­ten schon einen 5:3 Sieg gebraucht, um mit Ket­tig II nach Mann­schafts– und Brett­punk­ten gleich­zu­zie­hen – dann wäre ggfls. ein Ent­schei­dungs­spiel gegen den Abstieg not­wen­dig gewor­den. Ket­tig aber ging früh in Füh­rung und gewann nach den Sie­gen von Mann­schafts­ka­pi­tän Uwe Rei­chert und Wal­de­mar Schmidt schon mal einen beru­hi­gen­den 2:0 Vor­sprung. Uwe Rei­chert war ins­ge­samt der erfolg­reichste Ket­ti­ger Spie­ler: An Brett 3 erzielte er sie­ben Sie­gen und zwei Remis und gewann damit sou­ve­rän die Brettmeister-Wertung. Für die Mann­schaft aber hatte sich nach vier Stun­den Spiel­zeit zunächst die Zuver­sicht ins Gegen­teil ver­kehrt: Am Spit­zen­brett hatte Kars­ten Loof – der, obwohl gesund­heit­lich nicht auf der Höhe, seine Mann­schaft nicht im Stich las­sen wollte – sich eine klare Gewinn­stel­lung her­aus­ge­spielt, ver­darb diese aber mit einem ein­zi­gen Zug. Nach wei­te­ren Nie­der­la­gen von Bernd Schmor­leiz und Harald Meh­lem, und zwei Remis durch Ingo Schal­ler und Elmar Zim­mer lag Ket­tig plötz­lich 3:4 zurück. Und die ein­zig lau­fende Par­tie von Her­mann Schlöt­ter gegen den Rema­ge­ner Vor­sit­zen­den Dr. Hein­rich Drä­ger sah ganz und gar nicht gut für Ket­tig aus. Da hatte der Ket­ti­ger sich schon zwi­schen­durch so seine Gedan­ken gemacht: „Nor­ma­ler­weise kann man eine sol­che Stel­lung auf­ge­ben”. Aber Her­mann Schlöt­ter kämpfte wei­ter, denn, um es mit den Wor­ten von Groß­meis­ter Savielly Tar­ta­ko­wer, einer der geist­reichs­ten Meis­ter des 20. Jahr­hun­derts zu sagen: „Durch Auf­ge­ben hat noch nie­mand eine Par­tie gewon­nen!” Die Mühen wur­den tat­säch­lich belohnt: Her­mann Schlöt­ter drehte die Par­tie zum 4:4 Mann­schafts­re­mis. Der 8. und dritt­letzte Abschluss­platz der Ket­ti­ger Mann­schaft sollte zum Klas­sen­er­halt in der Rhein­land­liga rei­chen – wenn die Ket­ti­ger Erste Mann­schaft ihrer­seits aus der nächst­hö­he­ren Klasse nicht herunterkommt.

Die dritte Mann­schaft hatte es am 7. Spiel­tag der Bezirks­klasse Rhein-Ahr-Mosel in ihrem Heim­spiel im Hotel Kai­ser mit dem HTC Bad Neue­nahr zu tun. Auch die­ser Wett­kampf ver­lief lange Zeit aus­ge­gli­chen, nie­mand ver­mochte vor­her­zu­sa­gen, wie es aus­ge­hen sollte. In der 5. Stunde der Spiel­zeit erwie­sen sich die Gäste als die etwas stand­fes­te­ren, wohl aber auch glück­li­che­ren Schach­freunde und konn­ten den Kampf mit 5:3 gewin­nen. Für Ket­tig gewan­nen Ger­hard Kel­ler und Man­fred Sor­ger, Remis spiel­ten Wer­ner Tand­ler und Ersatz­mann Michael Lohn. Zwei Run­den vor Schluss belegt Ket­tig III mit 6:8 Punk­ten nun den 8. Tabellenplatz.

Der vier­ten Mann­schaft gelang in der 8. Runde der B-Klasse Rhein-Ahr-Mosel beim SC Brohltal-Weibern II ein 4:0 Kan­ter­sieg! Hans-Peter Engel, Michael Lohn, Rolf Boet­ti­ger und Eric Wei­ler gewan­nen ihre Par­tien. Eine Runde vor Schluss liegt das Team nun mit aus­ge­gli­che­nem 8:8 Punk­te­konto auf dem 5. Tabel­len­platz. In der Schluss­runde am 21. April war­tet aber mit dem Tabel­len­füh­rer SC Cochem II, der bis jetzt alle Spiele gewon­nen hat, noch­mal ein har­ter Brocken.

Tho­mas Hönig, Tur­nier­lei­ter SC 1924 Kettig

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