1924–1936 (Gründung des Vereins)

geschrie­ben von Elmar Zim­mer

Foto vom Gasthaus "Zum Roten Ochsen"

Die Grün­dung des Ket­ti­ger Schach­clubs im Jahre 1924 ging aus dem Bestre­ben, die zahl­reich vor­han­de­nen schach­li­chen Akti­vi­tä­ten in der Gemeinde zu orga­ni­sie­ren, her­vor. Zu den Schach­freun­den der ers­ten Stunde gehör­ten u.a. Peter Bru­bach, Hans Flöck, Josef Gör­ges, Peter Hoff­mann, Alois und Wil­helm Kohl, August und Franz Kohns, Chris­tian und Johann Korn­wolf, Peter Manns, Karl Röper und Peter Zirwas.

Die Grün­dungs­ver­samm­lung erfolgte im April 1924 im Gast­haus „Zum Roten Och­sen” ( heute Gebäude der Raiff­ei­sen­bank, Breite Straße).

 

In den Grün­dungs­vor­stand wur­den gewählt:

Wil­helm Kohl — 1. Vor­sit­zen­der
Peter Bru­bach — Schrift­füh­rer
Hans Flöck — Rech­nungs­füh­rer
August Kohns — Tur­nier­lei­ter

 

Nicht zuletzt dank inten­si­ven Trai­nings an zwei Spiel­aben­den pro Woche wurde bald ein Spiel­ni­veau erreicht, das dem der stärks­ten Mann­schaf­ten der Umge­bung nicht nachstand.

Als ers­ter Höhe­punkt des Ver­eins­le­bens gilt der 1. Platz in der höchs­ten Spiel­klasse des dama­li­gen Rheinisch-Nassauischen Schach­ver­ban­des und die damit ver­bun­dene Qua­li­fi­ka­tion für ein inter­na­tio­na­les Tur­nier in Frankfurt/Main im Jahre 1927.

Auf­grund der poli­ti­schen Ent­wick­lung wäh­rend der Nazi­zeit ging der Spiel­be­trieb des jun­gen und bis dato erfolg­rei­chen Ver­eins ab 1936 zurück und musste wäh­rend der Kriegs­jahre ganz ein­ge­stellt werden.

Aktive 1924 — 1936

Foto

v.l.n.r.: Kro­ne­wald, Peter; Hil­le­s­heim, Joh.; Manns, Peter; Gör­ges, Josef; Hom­mer, Peter; Kohl, Josef


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